Ich bin in einem kleinen Dorf an der asturischen Küste aufgewachsen. Hier gibt’s manchmal Wellen, und wenn nicht, fährt man eben 15–20 Minuten weiter zu einem Strand, wo’s fast immer welche gibt. Da ist es irgendwie normal, dass man früher oder später Lust bekommt, es mal mit dem Surfbrett zu probieren.
In meiner Familie surft eigentlich nur ein Cousin von mir, der ein paar Jahre älter ist als ich. Viele meiner Freunde dagegen surfen regelmäßig – einer von ihnen ist sogar nach Australien gezogen, nur um bessere Wellen zu haben. Ich selbst bin noch dabei, richtig reinzukommen, aber angefangen habe ich schon mit 13 oder 14 – wie die meisten bei uns im Dorf – in Xivares. Damals noch mit einem BZ Pro Channel Bodyboard, den mir mein Cousin geschenkt hat. Die Welle dort war früher richtig gut, auch wenn sie wegen des neuen Hafens nicht mehr das ist, was sie mal war. Für Anfänger reicht sie aber immer noch locker.
In diesem Artikel erzähle ich dir von den Surfstränden hier im Norden, von denen ich immer wieder gehört habe, plus ein paar, über die ich mich extra noch schlau gemacht habe. So bekommst du einen kleinen Überblick, wo du hier gut ins Wasser kannst – egal, ob du gerade anfängst oder schon ein bisschen Erfahrung hast.
Contents
- 0.1 Nordspanien als Surfziel – warum es sich lohnt & was dich erwartet
- 0.2 📅 Beste Reisezeit & Bedingungen – wann lohnt sich Surfen in Nordspanien?
- 0.3 Die besten Surfstrände im Baskenland
- 0.4 Die besten Surfstrände in Kantabrien
- 0.5 Die besten Surfstrände in Asturien
- 0.5.1 🌊 Xagó – mein Favorit im Sommer
- 0.5.2 🌊 San Juan – der kleine Nachbar
- 0.5.3 🌊 Xivares – meine erste Welle
- 0.5.4 🌊 Rodiles – Natur & Power
- 0.5.5 🌊 Salinas – schnell & sportlich
- 0.5.6 🌊 La Espasa – ruhig & anfängerfreundlich
- 0.5.7 🌊 Tapia de Casariego – Klassiker mit Wettkampf-Feeling
- 0.5.8 🌊 Mein Fazit für Asturien
- 0.6 Die besten Surfstrände in Galicien
- 1 Die besten Surfschulen im Norden Spaniens
Nordspanien als Surfziel – warum es sich lohnt & was dich erwartet
Wenn man an Spanien denkt, denken die meisten sofort an die Mittelmeerküste, Sonne pur und flaches, warmes Wasser. Klar, für einen Strandurlaub mit Cocktail in der Hand passt das perfekt. Aber wenn du wirklich surfen willst, ist das hier oben im Norden eine ganz andere Liga – im besten Sinne.
Der Atlantik bringt uns hier Wellen fast das ganze Jahr über. Die Küste ist wild, grün und viel weniger überlaufen als der Süden. Statt Hochhäusern findest du hier kleine Dörfer, weite Strände, Pinienwälder und eine richtig entspannte Stimmung. Und das Beste: je nach Spot gibt’s für jedes Niveau etwas. Egal, ob du zum ersten Mal auf dem Brett stehst oder schon richtig Erfahrung hast – irgendwo findest du die passenden Bedingungen.
Das Wasser ist natürlich frischer als im Mittelmeer, vor allem im Frühling und Herbst. Aber das gehört hier einfach dazu – Neopren an und los. Im Sommer sind die Bedingungen oft perfekt für Anfänger, weil die Wellen kleiner und gutmütiger sind. Und im Herbst kommen dann die ersten richtigen Swells für die Fortgeschrittenen.
Was ich besonders mag: hier gibt’s noch echte Locals und weniger Massentourismus. In Baskenland, Kantabrien, Asturien oder Galicien triffst du am Strand noch Leute, die du am Abend in der Bar oder beim Sidra trinken wieder siehst. Für mich fühlt sich das einfach ehrlicher an als irgendein überfüllter Touristenstrand.
Kurz gesagt: Nordspanien ist nicht nur schön zum Anschauen – es ist auch eines der abwechslungsreichsten Surfziele Europas, gerade wenn du ein bisschen Natur und Ruhe schätzt. Du brauchst kein Flugticket nach Bali, um tolle Wellen zu finden. 😉
📅 Beste Reisezeit & Bedingungen – wann lohnt sich Surfen in Nordspanien?
Die gute Nachricht zuerst: Im Prinzip kannst du hier das ganze Jahr über surfen. Aber je nachdem, was du suchst – ruhige Bedingungen zum Lernen oder kräftige Swells für erfahrene Surfer – gibt’s natürlich bessere und weniger gute Zeiten.
☀️ Sommer (Juni – August)
Der Sommer ist perfekt für Anfänger. Die Wellen sind kleiner und gutmütiger, das Wasser ist am wärmsten (auch wenn ein 3/2er Neopren immer noch nicht schadet) und die Stimmung an den Stränden ist einfach herrlich entspannt. Du teilst dir die Line-Ups oft mit anderen Anfängern und Surfschulen. Ideal also, um einzusteigen, ohne gleich von zwei Meter hohen Sets überrascht zu werden.
Der Nachteil? Klar, es sind auch mehr Leute im Wasser. Aber wenn du früh aufstehst oder dich an weniger bekannte Spots hältst, geht’s echt gut.
🍂 Herbst (September – November)
Mein persönlicher Favorit. Die Sommerferien sind vorbei, die Strände werden leerer – und die Wellen? Die werden größer und konstanter. Jetzt kommen die ersten richtigen Swells an. Wenn du schon ein bisschen Erfahrung hast und Lust auf saubere, kraftvolle Wellen hast, ist das die beste Zeit. Die Wassertemperaturen sind sogar oft noch okay, weil das Meer den Sommer gespeichert hat.
❄️ Winter (Dezember – Februar)
Im Winter kann’s hier oben richtig rau werden. Die Swells sind dann teilweise riesig – für Pros und Big-Wave-Jäger ein Traum. Für Anfänger aber eher nichts. Außerdem brauchst du dann auch schon einen dicken 4/3er oder 5/4er Neoprenanzug, manchmal sogar Handschuhe und Haube. Ich persönlich gehe im Winter nicht so gern ins Wasser, aber wer’s mag: man hat die Spots praktisch für sich allein.
🌸 Frühling (März – Mai)
Der Frühling ist eine Art Übergangsphase. Die Wellen sind noch etwas unbeständig, aber es gibt oft schon sehr gute Tage, und es sind noch wenige Leute unterwegs. Wenn du flexibel bist, kannst du auch im Frühjahr schöne Sessions erwischen.
✅ Mein Tipp: Für Anfänger ist Juli und August top.
✅ Für Fortgeschrittene: September bis November – weniger los, bessere Wellen, immer noch angenehm.
Die besten Surfstrände im Baskenland
Wenn ich an Surfen im Norden denke, denke ich immer zuerst ans Baskenland. Hier findest du nicht nur die legendärsten Wellen Spaniens, sondern auch eine Szene, die schon richtig lange Tradition hat. Für mich immer spannend, weil die Leute hier das Surfen wirklich leben. Und: viele Strände sind mit dem Auto gut erreichbar und haben Parkplätze – das macht’s für uns, die mit dem Van oder Mietwagen aus Deutschland kommen, ziemlich einfach.
Hier meine Favoriten:
🌊 Mundaka – die Legende

Wenn du schon länger surfst, kennst du den Namen sicher: Mundaka gilt als eine der besten Lefts in ganz Europa. Die Welle bricht in einer Flussmündung und läuft bei den richtigen Bedingungen ewig nach links – richtig hohl, kraftvoll, für fortgeschrittene Surfer. Im Winter sind die Bedingungen oft am besten.
✅ Welle: Linke, lang und schnell, für Fortgeschrittene
✅ Parken: Kleiner Parkplatz direkt im Ort, kann schnell voll sein, also früh da sein.
✅ Tipp: Check vorher den Forecast – Mundaka läuft nicht immer, aber wenn sie läuft, ist’s magisch.
🌊 Zarautz – der Klassiker für alle

Zarautz ist eine der bekanntesten Surfspots Spaniens überhaupt. Ein kilometerlanger Sandstrand mit Wellen für jedes Level. Hier lernst du Surfen genauso wie du dich verbessern kannst. Die Stadt direkt dahinter hat eine schöne Promenade mit Bars und Cafés – perfekt, um nach der Session noch einen Kaffee zu trinken oder ein Bier.
✅ Welle: Beachbreak, links und rechts, Anfänger bis Fortgeschrittene
✅ Parken: Große Parkplätze am Strand, kostenpflichtig in der Saison
✅ Tipp: Im Sommer kann’s voll werden, also morgens früh raus oder später am Abend surfen.
🌊 Zurriola (San Sebastián) – Stadt & Surf
Surfen mitten in der Stadt – das bekommst du hier. Der Strand liegt in Donostia (San Sebastián) und ist bei jüngeren Surfern sehr beliebt. Die Wellen sind abwechslungsreich, im Sommer meist kleiner, im Herbst/Winter schon mal kräftiger.
✅ Welle: Beachbreak, links und rechts, je nach Peak
✅ Parken: Parkhaus in der Stadt, leider recht teuer – dafür bist du direkt am Strand.
✅ Tipp: Nach dem Surfen unbedingt in die Altstadt auf Pintxos-Tour gehen, lohnt sich immer.
🌊 Bakio – ruhig & solide

Nicht ganz so überlaufen wie Zarautz, aber mit ähnlich guten Bedingungen. Bakio liegt in einer schönen Bucht und hat ebenfalls einen langen Sandstrand mit ordentlichen Wellen, vor allem bei größerem Swell.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts
✅ Parken: Direkt hinter dem Strand, großer Parkplatz
✅ Tipp: Ideal, wenn du einen etwas entspannteren Spot suchst als Zarautz.
🌊 Playa de Sopelana (Barinatxe) – die Local-Option

Sopelana, nicht weit von Bilbao, ist ein weiterer Lieblingsspot der Locals. Zwei Strände direkt nebeneinander, schöne Steilküste und gute Wellen.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts
✅ Parken: Direkt am Strand, relativ unkompliziert
✅ Tipp: Nicht ganz so touristisch wie Zarautz, und dafür echt schöne Kulisse.
🌊 Zusammenfassung Baskenland
Wenn du zum ersten Mal im Baskenland bist, würde ich dir Zarautz oder Sopelana zum Reinkommen empfehlen – beide einfach erreichbar, mit Infrastruktur und Wellen für jedes Niveau. Wenn du schon Erfahrung hast und ein bisschen Glück mit dem Forecast, fahr nach Mundaka und erlebe die berühmte Linke selbst.
Und nicht vergessen: hier ist alles nah – du kannst an einem Wochenende locker 2–3 Spots ausprobieren.
Die besten Surfstrände in Kantabrien
Kantabrien liegt direkt zwischen dem Baskenland und Asturien und ist für mich eines der vielseitigsten Surf-Reviere hier oben. Die Landschaft ist grün, die Strände sind breit und oft nicht so voll wie im Baskenland – perfekt, wenn man ein bisschen mehr Ruhe sucht. Für Anfänger und Fortgeschrittene gibt’s hier wirklich alles.
Hier meine Empfehlungen, die ich selbst kenne oder von vielen Freunden immer wieder empfohlen bekomme:
🌊 Somo – das Anfänger-Mekka
Wenn ich einen Strand in Kantabrien empfehlen müsste, an dem man garantiert zurechtkommt, dann wäre es Somo. Ein riesiger Sandstrand, über zwei Kilometer lang, mit konstanten Wellen und viel Platz. Im Sommer läuft es hier sanft und freundlich – perfekt für Anfänger oder alle, die einfach ein bisschen Spaß im Wasser haben wollen.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts, je nach Peak. Meist sanft, besonders im Sommer.
✅ Parken: Mehrere Parkplätze direkt hinter der Düne, kostenfrei oder günstig.
✅ Tipp: Früh morgens ist’s am leersten. Und: Im Ort gibt’s etliche Surfschulen, falls du dir Material leihen willst.
🌊 Loredo – jung & entspannt

Loredo liegt direkt neben Somo, eigentlich nur auf der anderen Seite des Strands. Die Bedingungen sind sehr ähnlich, aber die Stimmung ist etwas entspannter, weil sich hier weniger Surfschulen und Touristen tummeln. Viele Locals kommen lieber hierher, weil es nicht ganz so voll ist.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts, etwas kräftiger als Somo bei großem Swell.
✅ Parken: Kein Problem – Parkplätze entlang der Küste, meist kostenlos.
✅ Tipp: Super Alternative zu Somo, wenn dir Somo zu voll ist.
🌊 Playa de Oyambre – Natur pur
Dieser Spot liegt mitten im Naturpark Oyambre und ist für mich einer der schönsten Strände in Kantabrien. Hier sieht’s noch richtig ursprünglich aus: grüne Hügel, Dünen, Meer. Die Wellen können kräftiger sein, je nach Swell, und die Stimmung ist entspannter als in Somo. Ideal für Fortgeschrittene oder Leute, die es etwas wilder mögen.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts, bei großem Swell kräftig.
✅ Parken: Direkt hinter der Düne, einfacher Zugang.
✅ Tipp: Respektiere die Natur – hier wird sehr auf den Schutz der Umgebung geachtet.
🌊 Playa de Liencres (Valdearenas) – große Weite
Der Strand von Liencres ist riesig, weitläufig und liegt hinter einer beeindruckenden Dünenlandschaft. Hier findet man fast immer eine Welle, selbst wenn es anderswo flach ist. Die Wellen hier können ziemlich kräftig sein, also eher für Leute mit etwas Erfahrung.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts, kräftig bei großem Swell.
✅ Parken: Großer Parkplatz am Strand, kostenlos.
✅ Tipp: Bei Ebbe entstehen oft perfekte Sandbänke – dann unbedingt ins Wasser.
🌊 Playa de Gerra – für Könner
Gerra liegt ein Stück weiter westlich, fast schon an der Grenze zu Asturien. Ein wunderschöner Strand, der vor allem bei fortgeschrittenen Surfern beliebt ist, weil die Wellen hier hohl und schnell werden können. Nicht unbedingt für Anfänger geeignet.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts, schnell & kraftvoll.
✅ Parken: Kleiner Parkplatz oberhalb der Klippen, schnell voll.
✅ Tipp: Früh da sein, wenn’s läuft – es gibt nicht viele gute Peaks.
🌊 Mein Fazit für Kantabrien
Wenn du zum ersten Mal nach Kantabrien kommst, fang mit Somo oder Loredo an – beide sind anfängerfreundlich und leicht erreichbar. Wenn du schon Erfahrung hast oder Lust auf Natur und weniger Leute, fahr unbedingt nach Oyambre oder Liencres. Und für einen Kick zwischendurch ist Gerra spannend, wenn du weißt, was du tust.
Die besten Surfstrände in Asturien
Asturien ist für mich natürlich etwas ganz Besonderes – schließlich bin ich hier aufgewachsen. Die Strände hier sind nicht nur schön, sondern für mich auch voller Erinnerungen. Die Landschaft ist wilder als im Baskenland oder in Kantabrien, es ist weniger touristisch und du findest immer noch Strände, an denen du fast allein bist. Für Familien ist es super, aber auch für Surfer, die ein bisschen Ruhe suchen.
Hier meine persönlichen Favoriten und ein paar Klassiker, die du kennen solltest:
🌊 Xagó – mein Favorit im Sommer

Xagó ist mittlerweile mein Lieblingsstrand, wenn ich im Sommer nach Hause komme. Ich mag die Mischung hier: Auf der linken Seite der Bucht gibt es einen Wellenbrecher, der das Wasser ruhig hält – perfekt, wenn ich mit meinen Kindern im Wasser bin. Je weiter du nach rechts gehst, desto mehr Swell kommt rein, und die Wellen werden größer. Das macht Xagó ideal, egal ob du mit der Familie unterwegs bist oder selber ins Line-Up willst.
✅ Welle: Beachbreak, rechts kräftiger, links ruhig.
✅ Parken: Großer Parkplatz direkt hinter der Düne, kostenlos.
✅ Tipp: Geh morgens hin, dann ist es noch angenehm leer.
🌊 San Juan – der kleine Nachbar
Direkt neben Xagó liegt San Juan, ein Strand, der ähnlich funktioniert: Rechts außen, geschützt durch den Damm, bleibt das Wasser ruhig, während weiter draußen kleine Wellen für Surfanfänger laufen. Auch hier perfekt für einen entspannten Tag mit der Familie und trotzdem etwas Surffeeling.
✅ Welle: Beachbreak, kleine Peaks, sehr anfängerfreundlich.
✅ Parken: Einfach, direkt hinter den Dünen.
✅ Tipp: Ideal für den ersten Surf mit Kids.
🌊 Xivares – meine erste Welle

Xivares ist für mich persönlich etwas Besonderes, weil ich hier als Teenager meine ersten Versuche auf dem Bodyboard gemacht habe – mit einem BZ Pro Channel, den mir mein Cousin geschenkt hat. Früher war die Welle hier richtig gut, aber seit der Bau des riesigen Hafens in Gijón die Küste verändert hat, ist sie kleiner geworden, besonders im Sommer. Trotzdem: Für Anfänger immer noch ein super Spot.
✅ Welle: Beachbreak, kleine, sanfte Wellen.
✅ Parken: Kein Problem, direkt am Strand.
✅ Tipp: Perfekt für den Einstieg oder einen entspannten Tag.
🌊 Rodiles – Natur & Power

Rodiles ist einer der bekanntesten Spots Asturiens – ein langer Sandstrand an der Mündung eines Flusses, umgeben von Dünen und Wald. Die Wellen hier sind kräftig und können richtig lang laufen, vor allem im Herbst.
✅ Welle: Linke, lang & kräftig, für Fortgeschrittene.
✅ Parken: Direkt hinter dem Strand, kostenfrei.
✅ Tipp: Bei Ebbe laufen die besten Sets.
🌊 Salinas – schnell & sportlich
Salinas ist der sportlichste Strand Asturiens: Hier finden regelmäßig Contests statt. Die Wellen sind schneller und kraftvoller als in Xagó, perfekt, wenn du etwas mehr Erfahrung hast.
✅ Welle: Beachbreak, schnelle Peaks, links & rechts.
✅ Parken: Kein Problem, viel Platz in Strandnähe.
✅ Tipp: Bring dein kurzes Brett mit – hier geht’s oft sportlich zu.
🌊 La Espasa – ruhig & anfängerfreundlich
La Espasa ist eine gute Wahl, wenn du gerade anfängst. Der Strand liegt malerisch zwischen Hügeln, die Wellen sind klein und gutmütig, und die Atmosphäre ist entspannt.
✅ Welle: Kleine, sanfte Wellen.
✅ Parken: Direkt an der Straße, kein Problem.
✅ Tipp: Schön für einen entspannten Tag ohne Stress.
🌊 Tapia de Casariego – Klassiker mit Wettkampf-Feeling

Tapia de Casariego ist einer der bekanntesten Surfspots in Asturien. Hier findet jedes Jahr das berühmte „Goanna Pro“-Surf-Festival statt, das Surfer aus aller Welt anzieht. Die Wellen sind kraftvoll und ziemlich konstant – also perfekt für erfahrene Surfer, die ein bisschen Wettkampf-Feeling schnuppern wollen. Der kleine Ort selbst hat einen tollen Charme, mit einem hübschen Hafen und ein paar Bars zum Entspannen nach der Session.
✅ Welle: links & rechts, kräftig
✅ Level: Fortgeschrittene
✅ Parken: kostenloser Parkplatz in Strandnähe, aber im Sommer schnell voll
✅ Bemerkung: im April findet hier der berühmte Wettbewerb statt – tolle Stimmung!
🌊 Mein Fazit für Asturien
Für mich ist Asturien die perfekte Mischung: wenig Tourismus, viel Natur, schöne Wellen für jedes Niveau. Ich bleibe am liebsten bei Xagó und San Juan, weil ich hier meine Familie mit ins Wasser nehmen kann und trotzdem auch selbst surfen kann. Aber wenn du mehr Action suchst, probier unbedingt Rodiles oder Salinas – die sind für Fortgeschrittene echt stark.
Die besten Surfstrände in Galicien
Galicien ist für mich immer ein kleines Abenteuer. Hier wird es nochmal wilder und rauer als im Rest des Nordens. Die Küste ist spektakulär, das Wetter wechselhaft, und die Wellen… ja, die haben’s oft richtig in sich. Wenn du Erfahrung hast, wirst du Galicien lieben. Aber auch als Anfänger kannst du hier ein paar schöne Tage im Wasser verbringen – du musst nur wissen, wo.
🌊 Pantín (Playa de Pantín / Valdoviño) – der berühmteste Spot
Pantín ist in der Surfszene weltbekannt, weil hier jedes Jahr das „Pantín Classic Galicia Pro“ stattfindet – ein Contest mit internationalen Pros. Der Strand ist riesig, die Wellen laufen fast das ganze Jahr über konstant und kräftig. Hier fühlt man sich sofort wie in einer echten Surfnation.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts, kräftig & konstant, für Fortgeschrittene.
✅ Parken: Direkt hinter dem Strand, ausreichend Platz.
✅ Tipp: Wenn du im Sommer hier bist, schau dir unbedingt den Contest an – richtig gute Stimmung.
🌊 Razo – endloser Beachbreak
Razo ist einer dieser Strände, an denen du dich fragst, wo das Ende ist. Kilometerlang, viel Platz, und auch an gut besuchten Tagen findest du immer noch deinen eigenen Peak. Die Wellen hier sind anfängerfreundlicher als in Pantín, aber bei großem Swell können sie auch anspruchsvoll werden.
✅ Welle: Beachbreak, links & rechts, für jedes Level.
✅ Parken: Einfach und direkt am Strand.
✅ Tipp: Perfekt für lange Sessions, weil der Strand so viel Platz bietet.
🌊 Doniños – wild & schön

Doniños ist etwas weniger bekannt, aber genauso schön wie Pantín. Die Wellen sind kräftig, hohl und laufen richtig gut, vor allem bei Nordwest-Swell. Der Strand liegt idyllisch eingebettet zwischen Dünen.
✅ Welle: Beachbreak, kräftig & hohl, eher für Fortgeschrittene.
✅ Parken: Kein Problem, direkt hinter den Dünen.
✅ Tipp: Bring ein etwas kürzeres Brett mit, die Wellen sind oft steil.
🌊 Sabón – klein & anfängerfreundlich
Sabón liegt etwas versteckt, aber es lohnt sich vor allem für Anfänger. Hier findest du kleine, sanfte Wellen und eine entspannte Stimmung, perfekt zum Üben.
✅ Welle: Kleine Beachbreaks, für Anfänger.
✅ Parken: Einfach, direkt am Strand.
✅ Tipp: Super für deinen ersten Galicien-Trip.
🌊 Mein Fazit für Galicien
Galicien ist für mich immer eine Reise wert, wenn ich Lust auf Natur und kraftvolle Atlantik-Swells habe. Hier ist alles ein bisschen rauer und ursprünglicher, die Wellen können groß sein, aber die Landschaft macht jeden Moment besonders. Wenn du schon Erfahrung hast: unbedingt nach Pantín oder Doniños. Für Anfänger sind Razo und Sabón ideal. Und: Bring immer einen guten Neopren mit – das Wasser hier ist kalt, auch im Sommer.
Die besten Surfschulen im Norden Spaniens
Wenn du das erste Mal hierher kommst oder einfach deine Technik verbessern möchtest, lohnt es sich immer, eine Surfschule zu buchen. So bekommst du Tipps von Locals, musst dir um nichts kümmern und lernst auch noch nette Leute kennen. Hier meine Empfehlungen für jede Region – mit Links, über die du direkt buchen kannst.
🌊 Surfschulen im Baskenland
Pukas Surf Eskola (San Sebastián)
Direkt an der Playa Zurriola – die legendärste Schule der Stadt, sehr professionell.
✅ Anfänger & Fortgeschrittene, super Material.
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Zarautz Surf Eskola (Zarautz)
Perfekt für Anfänger, chillige Stimmung direkt an der Promenade.
✅ Gruppen- & Einzelkurse, auch für Kinder.
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Bakio Surf Taldea (Bakio)
Klein, familiär und perfekt für Einsteiger.
✅ Weniger überlaufen als die großen Spots.
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🌊 Surfschulen in Kantabrien
Escuela Cántabra de Surf (Somo)
Die bekannteste Schule in Kantabrien – direkt am Playa de Somo. Super organisiert, perfekt für den Einstieg.
✅ Große Auswahl an Kursen & Camps.
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Loredo Surf School (Loredo)
Direkt am Nachbarstrand von Somo, etwas entspannter und weniger voll.
✅ Ideal für Familien & Anfänger.
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Escuela de Surf Buena Onda (Oyambre)
Wunderschön gelegen im Naturpark Oyambre, kleine Gruppen, persönliche Betreuung.
✅ Für alle, die es ruhig mögen.
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🌊 Surfschulen in Asturien
Surfastur (Xagó)
Meine Empfehlung: direkt an „meinem“ Strand Xagó. Frag nach el Pipa, er ist ein bisschen verrückt, aber super sympathisch und macht jede Stunde zu einem Erlebnis.
✅ Persönlich & authentisch.
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Escuela de Surf Rodiles (Rodiles)
Direkt an einem der bekanntesten Spots Asturiens.
✅ Kleine Gruppen & viel Erfahrung.
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Salinas Surf School (Salinas)
Professionelle Schule am Strand von Salinas, wo oft Wettkämpfe stattfinden.
✅ Perfekt für sportliche Surfer.
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🌊 Surfschulen in Galicien
Pantín Surf Camp (Pantín)
Direkt am berühmten Contest-Strand, familiär & erfahren.
✅ Für Fortgeschrittene & Einsteiger.
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Art Surf Camp (Razo)
Eines der bekanntesten Camps in Galicien, direkt am endlosen Strand von Razo.
✅ Junge Stimmung, viel Programm.
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Escuela Doniños (Doniños)
Klein & gemütlich am wilden Doniños-Strand.
✅ Persönlich & ruhig.
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Van-Life & Unterkünfte außerhalb von Surfcamps
Eins der Dinge, die ich am Norden Spaniens liebe, ist, wie einfach und entspannt man hier mit dem Van unterwegs sein kann. Für mich gibt’s nichts Schöneres, als morgens die Schiebetür aufzumachen, das Meer zu sehen und schon beim ersten Kaffee die Wellen zu checken. Und das Beste: hier oben bist du damit überhaupt kein Exot – viele Surfer reisen genauso.
In allen Regionen findest du genügend Stellplätze und oft auch Campingplätze direkt am Strand oder in der Nähe. Hier meine Tipps für Van-Life-Fans, die aus Deutschland anreisen:
🏖️ Wildcamping – geht das?
Offiziell ist Wildcamping in Spanien nicht erlaubt. Aber: Im Norden wird es oft toleriert, solange du dich respektvoll verhältst. Kein Müll, kein lautes Feiern, nur eine Nacht pro Platz – dann sagt normalerweise keiner etwas. Ich habe oft erlebt, dass Polizisten einfach freundlich weiterfahren, wenn man sich vernünftig verhält.
Besonders in Asturien und Galicien findest du oft kleine Parkplätze an einsamen Stränden, wo du über Nacht stehen kannst. Im Baskenland ist es etwas schwieriger, dort empfehle ich eher offizielle Stellplätze.
🅿️ Gute Spots & Tipps nach Regionen
🌊 Baskenland
Rund um Zarautz und San Sebastián gibt es offizielle Stellplätze (z. B. „Parking Autocaravanas Zarautz“) gegen Gebühr. In Bakio und Sopelana findest du in Strandnähe einfache Parkplätze, aber dort schauen die Polizisten öfter vorbei – also immer besser nur eine Nacht.
🌊 Kantabrien
Hier ist es entspannter. In Somo und Loredo stehen immer Vans an den großen Parkplätzen hinter den Dünen, niemand stört sich dran. Oyambre hat sogar einen Campingplatz direkt im Naturpark – traumhafte Lage.
🌊 Asturien
Xagó und San Juan sind für mich Klassiker. In Xagó gibt’s einen großen kostenlosen Parkplatz direkt an den Dünen, wo immer Vans stehen. Auch Rodiles und Salinas bieten genügend Platz.
🌊 Galicien
In Pantín stehen die Vans oft direkt auf dem Hügel über dem Strand – toller Ausblick. In Razo gibt’s einen offiziellen Campingplatz direkt am Strand. Auch Doniños hat Parkplätze hinter den Dünen, wo man in der Nebensaison niemanden stört.
🏕️ Alternativen: Campingplätze & Hostels
Wenn du eine Dusche und Strom brauchst oder mit Familie unterwegs bist, lohnt sich ein Campingplatz. Fast jeder große Surfstrand hat einen in der Nähe – oft sogar mit Blick aufs Meer.
Und wenn du mal eine feste Unterkunft möchtest: in Zarautz, Somo, San Sebastián und Pantín gibt’s jede Menge Hostels und kleine Pensionen, die auf Surfer eingestellt sind.
💡 Mein Tipp
Wenn du mit dem Van unterwegs bist: Sei respektvoll, steh nicht direkt vor Häusern oder auf Privatgrundstücken, und hinterlass den Platz sauberer, als du ihn vorgefunden hast. Dann wirst du auch hier immer willkommen sein.
Mein Tipp für dich
Für mich ist der Norden Spaniens nicht nur eine Surf-Destination, sondern ein Stück Heimat und Lebensgefühl. Hier geht’s nicht um Perfektion oder die größte Welle, sondern darum, den Moment zu genießen – mit guten Leuten, gutem Essen und dem Atlantik direkt vor der Nase.
Ob du nun zum ersten Mal auf einem Brett stehst oder schon Erfahrung hast: du wirst hier auf jeden Fall einen Spot finden, der zu dir passt. Sei offen, sei respektvoll gegenüber den Locals und der Natur, und lass dich auf den Vibe hier oben ein.Wenn du noch Fragen hast oder einen Tipp brauchst, schreib mir gern – ich helfe dir gerne weiter.
Also: Neopren an, Brett unter den Arm und los – wir sehen uns im Line-Up!