Ich muss ehrlich sagen: Ich liebe das Tauchen. Auch wenn ich (noch) kein super erfahrener Taucher bin – einfach weil ich leider viel zu wenig Zeit habe, um regelmäßig ins Wasser zu kommen. Aber jedes Mal, wenn ich nach Asturias zurückkomme, versuche ich wenigstens einen kleinen Tauch-Trip einzubauen. Irgendwo muss man ja anfangen, oder?

Meine ersten Tauchgänge habe ich übrigens hier in Deutschland gemacht – dort habe ich auch mein CMAS Bronze gemacht (das entspricht dem Open Water, falls du bei PADI bist). Und in Spanien? Da war ich bisher hauptsächlich in Asturias unterwegs, meistens mit der gleichen Tauchschule: Speedy Water. Die Leute dort kennen mich inzwischen schon ganz gut. 😉

In letzter Zeit habe ich mich immer mehr gefragt: Was gibt es eigentlich sonst noch für coole Tauchspots hier oben im Norden Spaniens?
Also habe ich mich hingesetzt, Stunden im Internet verbracht, mit anderen Tauchern gequatscht und Listen geschrieben.

Und genau deshalb gibt es jetzt diesen Artikel hier: Meine persönliche Übersicht der spannendsten Tauchspots in Galicien, Asturien, Kantabrien und im Baskenland.

Wichtig: Ich werde diesen Artikel immer wieder erweitern und anpassen, je mehr Erfahrung ich selbst sammle.
Und wer weiß… Vielleicht sehen wir uns ja eines Tages mal beim Abtauchen an der kantabrischen Küste. 😉

Übrigens: Wenn du dich für das Tauchen in Nordspanien interessierst, bist du sicher kein Anfänger mehr. Falls du mal Lust auf eine richtige Tauchsafari (Liveaboard) hast, habe ich diesen Liveaboard-Kostenrechner gefunden – finde ich ziemlich interessant, um die Kosten für Ziele wie das Rote Meer oder die Malediven zu checken.


Tauchen in Galicien – Mein nächstes Abenteuer

Galicien… ehrlich gesagt, war ich hier zum Tauchen noch nicht. Aber es steht ganz oben auf meiner Liste! Die Strände dort sehen einfach paradiesisch aus – weiße Sandstrände, kristallklares Wasser… Nur eines muss man wissen: Das Wasser ist ziemlich frisch, sogar im Sommer. Aber genau das macht das Tauchen hier auch so besonders.

Ich habe schon stundenlang im Internet nach den besten Tauchspots in Galicien gesucht, um mich auf meinen nächsten Trip vorzubereiten. Also dachte ich mir: Warum nicht gleich alles, was ich gefunden habe, hier mit euch teilen? Und natürlich werde ich den Artikel nach und nach ergänzen, sobald ich selbst dort abgetaucht bin.

Die Islas Cíes – Das große Highlight

Wenn man über Tauchen in Galicien spricht, kommt man an den Islas Cíes einfach nicht vorbei. Die Inselgruppe gehört zum Nationalpark Islas Atlánticas und ist bekannt für ihr glasklares Wasser und ihre beeindruckende Unterwasserwelt.

Was kann man hier sehen? Große Oktopusse, Seebarsche, Meerbrassen und mit etwas Glück auch Congeraale, die sich zwischen den Felsen verstecken. Die Sichtweiten sind für Atlantik-Verhältnisse echt gut – oft zwischen 10 und 15 Metern.

Die Anreise geht übrigens am besten von Vigo aus mit dem Boot.

Wracktauchen in der Ría de Vigo

Besonders spannend finde ich auch die vielen Schiffswracks in der Ría de Vigo. Hier gibt es eine richtige „Wrackroute“ mit mehreren gesunkenen Schiffen, die jetzt Heimat für unzählige Meeresbewohner sind.

Ein paar Beispiele:

  • „Cordero González“ – Ein Frachter, der in den 80er Jahren gesunken ist und jetzt in ca. 18 Metern Tiefe liegt. Ideal für Fortgeschrittene.
  • „Rosalía“ und „Vapores de Rande“ – Zwei weitere Wracks, die sehr beliebt bei Tauchern aus der Region sind.

Mehr Infos zu den Wracks findest du übrigens hier: venalmorrazo.com – Barcos hundidos en la Ría de Vigo

Weitere Tauchspots

Neben den Cíes gibt’s noch weitere coole Spots:

  • Ría de Arousa: Ruhige Bedingungen, ideal für Anfänger.
  • Isla de Ons: Hier gibt’s beeindruckende Felsformationen und gute Chancen auf Sichtungen von großen Fischschwärmen.

Tauchschulen in Galicien

Wenn du Lust hast, hier mal abzutauchen, gibt es einige gute Tauchschulen in der Region. Ich habe nach Anbietern gesucht, die auch auf Plattformen wie GetYourGuide oder Check24 gelistet sind – perfekt, wenn man später Affiliate-Links setzen will.

Hier meine Favoriten:

  • Ciesub (Vigo): Einer der bekanntesten Anbieter für Tauchgänge rund um die Cíes. Auch über GetYourGuide buchbar.
  • Buceo Rías Baixas (Aldán): Super Ausgangspunkt für Tauchgänge in der Ría de Vigo und Umgebung.
  • Buceo Galicia (A Coruña): Falls du eher im Norden von Galicien unterwegs bist.

Wo übernachten?

Für die, die lieber campen:

  • Camping Bayona Playa: Direkt am Meer, mit Blick auf die Cíes-Inseln.
    Oder etwas komfortabler:
  • Hotel Bahía O Grove: Liegt perfekt für Tauchtrips rund um die Rías Baixas.

Also… Galicien, ich komme! Und wer weiß… Vielleicht sehen wir uns ja mal unter Wasser. 😉

Wenn du schon mal in Galicien tauchen warst: Schreib mir gerne deine Tipps in die Kommentare!


Tauchen in Asturien – Mein Heimatrevier unter Wasser

Asturien… hier habe ich meine ersten Tauchgänge in Spanien gemacht. Und klar: Wenn ich zurück in die Heimat komme, versuche ich immer, wenigstens einen kleinen Tauchgang einzubauen.
Meistens gehe ich mit der gleichen Tauchschule ins Wasser: Speedy Water in Salinas, bei Avilés. Die Leute dort sind super nett und haben mich von Anfang an gut betreut – gerade weil ich noch kein „Tauchprofi“ bin.

Was macht das Tauchen in Asturien besonders?

Ganz ehrlich: Die Sichtweiten sind nicht wie in Ägypten oder auf den Kanaren, aber dafür ist die Unterwasserwelt hier echt spannend.
Das Wasser ist frisch (ja, auch im Sommer 😄), aber man wird mit tollen Felsformationen, vielen Fischen und immer wieder kleinen Überraschungen belohnt.

Typische Bewohner hier?
Oktopusse, Congeraale, große Seespinnen, Wolfsbarsche, Lippfische und mit etwas Glück auch mal ein Seepferdchen.

Und wenn du dich für Makrofotografie interessierst: Hier findest du eine Menge kleiner Lebewesen, die sich perfekt als Fotomotiv eignen.

Die besten Tauchspots (die ich kenne… und die noch auf meiner Liste stehen)

  • Salinas: Mein „Haus-Tauchplatz“. Felswände, Seegraswiesen und immer wieder große Fischschwärme.
  • Gijón: Rund um den Hafen gibt’s ebenfalls einige Spots – mit etwas Glück auch Wrackteile.
  • Cañón de Avilés: Noch ein Traumziel von mir! Es geht hier richtig tief runter (bis zu 4.700 Meter in der Schlucht, aber natürlich gibt’s auch Bereiche für Sporttaucher). Angeblich tummeln sich dort Riesen-Kabeljau, Tiefseearten und sogar Delfine oder Grindwale.

Mein persönlicher Tauch-Tipp in Asturien: Cabo Peñas

Wenn ich einen Spot in Asturien nennen müsste, der mich am meisten reizt (und den ich ganz bald selbst machen will), dann wäre das definitiv der Cabo Peñas.

Von Candás aus bietet Speedy Water regelmäßig Ausfahrten dorthin an.
Der Cabo Peñas ist der nördlichste Punkt Asturiens – mit beeindruckenden Steilküsten, starken Strömungen und einer richtig wilden Unterwasserlandschaft.

Man sollte hier schon etwas Taucherfahrung mitbringen, denn die Bedingungen können herausfordernd sein.
Aber genau das macht den Reiz aus!

Was erwartet dich unter Wasser?
Große Felsblöcke, Riffe, viele Fischschwärme, Congeraale und mit Glück auch mal größere Arten, die durchziehen.

Gibt es Wracks?

Asturien ist jetzt nicht unbedingt bekannt für große Wrack-Tauchgänge wie in Galicien oder Kantabrien, aber rund um Gijón und Avilés gibt’s durchaus ein paar kleinere Wracks und künstliche Riffe, die man mit den lokalen Tauchschulen ansteuern kann.
Ich selbst war dort noch nicht auf Wracktour – aber steht definitiv auf meiner Liste.

Tauchschulen in Asturien

Wie gesagt: Ich war bisher immer bei Speedy Water in Candás und kann die echt empfehlen. Aber hier noch ein paar weitere, falls du mal in einer anderen Ecke von Asturien bist:

  • Nautilus Tauchschule (Gijón): Bieten verschiedene Kurse und Ausfahrten an.
  • Club de Buceo AsturSub (Gijón): Sehr aktiv in der lokalen Tauchszene.
  • Kraken Dive (Gozón/Luanco): Auch eine gute Adresse für Taucher jeder Erfahrungsstufe.

Wo übernachten?

Wenn ich in Asturien tauchen gehe, schlafe ich meistens bei meiner Familie 😉… aber für euch hier ein paar Optionen in der Nähe der Tauchspots:

  • Camping Las Gaviotas (Salinas): Liegt direkt am Meer, keine fünf Minuten von Speedy Water entfernt.
  • Hotel Silken Villa de Avilés: Für alle, die lieber ein festes Dach über dem Kopf haben.

Also… falls ihr mal in Asturien seid und Lust auf einen Tauchgang habt: sagt Bescheid! Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja mal unter Wasser.


Tauchen in Kantabrien – Wracks, Wellen und wilde Küsten

Kantabrien… ehrlich gesagt, hier war ich noch nicht unter Wasser. Aber nach dem, was ich bisher recherchiert habe, steht es definitiv ziemlich weit oben auf meiner „Must-Dive“-Liste!

Warum? Ganz einfach: Hier gibt’s nicht nur spannende Felsformationen und eine Menge Fisch, sondern auch einige richtig coole Wracks für alle, die mal was anderes sehen wollen als nur Felsen und Sand.

Was erwartet dich unter Wasser?

Die Küste rund um Santander ist bekannt für ihre Steilküsten und Felsplateaus.
Das bedeutet: viele Verstecke für Kraken, Congeraale, Seespinnen, Seesterne und Schwärme von Brassen und Wolfsbarschen.

Natürlich ist das Wasser hier, wie überall am Kantabrischen Meer, frisch – aber mit einem guten Anzug ist das kein Problem.

Wracktauchen – Mein nächstes Ziel in Kantabrien

Was mich persönlich an Kantabrien besonders reizt: Die Wracks!

Ein paar der bekanntesten:

  • „Río Miera“: Ein alter Frachter, der in den 70er Jahren gesunken ist. Liegt zwischen 38 und 42 Metern – also eher was für erfahrene Taucher oder alle mit Deep Diver-Brevet.
  • „Scotland“: Noch ein bisschen tiefer (45 bis 48 Meter), also definitiv was für Fortgeschrittene.
    Beide Wracks sollen gut erhalten sein, mit vielen Fischschwärmen drumherum.

Tauchschulen in Kantabrien

Wenn ich mal nach Kantabrien fahre, werde ich ziemlich sicher mit einer dieser Schulen tauchen:

  • Mourosub (Santander): Einer der bekanntesten Anbieter für Wracktauchgänge in der Region.
  • Escuela Náutico Pesquera de Santander: Eher für professionelle Ausbildungen, aber die kennen sich natürlich auch bestens mit den lokalen Spots aus.
  • Cantabria Buceo: Ebenfalls in Santander, bieten sowohl Kurse als auch geführte Tauchgänge an.

Viele dieser Anbieter haben auch Profile bei GetYourGuide oder anderen Plattformen – perfekt, wenn du direkt online buchen willst.

Und wo übernachten?

Wenn ich buche, würde ich wahrscheinlich was in der Nähe von Santander nehmen. Hier zwei Optionen, die ich gefunden habe:

  • Camping Virgen del Mar: Direkt an der Küste, mit toller Aussicht.
  • Hotel Silken Coliseum (Santander): Zentrale Lage, perfekt, wenn man Stadt und Tauchen kombinieren will.

Also… Kantabrien, ich komme! Und wie immer gilt: Wenn jemand von euch schon mal dort getaucht ist – schickt mir gern Tipps oder schreibt in die Kommentare!


Tauchen im Baskenland – Felsen, Steilwände und Strömung

Das Baskenland… Hier war ich bisher nur zum Surfen und Wandern unterwegs, aber Tauchen? Steht definitiv noch auf meiner Liste!

Was ich bei meiner Recherche gemerkt habe: Die Spots hier sind was für Leute, die Strömung und etwas Abenteuer mögen. Die Küste ist rau, das Wasser ist frisch und die Unterwasserlandschaft ist geprägt von Felsen, Wänden und jeder Menge Leben.

Die spannendsten Tauchplätze (die ich bisher gefunden habe)

  • Cantil de Gaztelu (Hondarribia): Eine beeindruckende Steilwand, die bis auf 22 Meter runtergeht. Überall Gorgonien, große Felsbrocken und viele Verstecke für Conger und andere Meeresbewohner.
  • Bajo de Aspiroz (Mutriku): Hier geht’s von 40 Metern hoch auf etwa 18 Meter, also ideal für Taucher mit etwas Erfahrung. Besonders cool: Die Felsformationen und die großen Fischschwärme.
  • Getaria: Auch hier gibt’s schöne Plätze, oft etwas geschützter – gut für entspannte Tauchgänge.

Welche Tiere sieht man hier?

Vor allem Pollack, Congeraale, Lippfische, Seespinnen und große Schwärme von Wolfsbarschen.
Und wenn man Glück hat: Mondfische oder sogar kleinere Haie, die durchziehen – allerdings eher selten.

Wracks im Baskenland?

Hier ist die Auswahl nicht ganz so groß wie in Kantabrien oder Galicien, aber ein Spot fällt immer wieder auf:

  • Cabo Machichaco: Ein altes Frachtschiff, das in der Bucht von Bilbao liegt. Allerdings liegt es in über 100 Metern Tiefe – also wirklich nur was für Tech-Diver oder für Leute mit spezieller Ausbildung.

Tauchschulen im Baskenland

Auch hier habe ich mal geschaut, wo man Kurse oder Ausfahrten buchen kann, auch mit Blick auf mögliche Affiliate-Links (GetYourGuide & Co):

  • Buceo Euskadi (Bilbao): Sehr bekannt, bietet viele verschiedene Tauchgänge an – vom Anfänger bis zum Profi.
  • CDA Bilbao: Hier gibt’s auch technische Tauchkurse, perfekt, wenn man Richtung Wracktauchen oder Tieftauchen gehen will.
  • Oceana Buceo (Hondarribia): Direkt an der Grenze zu Frankreich – die bieten Touren zu den bekanntesten Spots in der Region an.

Unterkunft in der Nähe der Spots

  • Camping Itxaspe (Deba): Toller Blick über die Küste, ruhig gelegen, perfekt für Taucher mit Camper oder Zelt.
  • Hotel Silken Indautxu (Bilbao): Ideal, wenn man Stadt und Tauchtrip kombinieren will.

Also… Baskenland, du bist dran! Mal schauen, ob ich es noch dieses Jahr schaffe. Falls du schon mal dort getaucht bist oder Tipps hast – ich freu mich über jede Nachricht!


Kennst du noch mehr Tauchspots im Norden Spaniens?

Ich weiß, dass es noch viele weitere großartige Tauchplätze im Norden Spaniens gibt, aber ich wollte diesen Artikel nicht zu lang machen. Wenn du dich für das Tauchen in dieser Region interessierst oder eigene Empfehlungen hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar. Ich bin immer offen dafür, den Artikel zu verbessern und neue Erfahrungen zu teilen. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja eines Tages unter Wasser!